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Interseroh begrüßt aktuelles Rechtsgutachten Kommunen können die Einführung einer kommunalen Wertstofftonne nicht ohne Abstimmung mit den Betreibern der dualen Systeme durchsetzen. Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten, das im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) erstellt wurde. "Das Gutachten bestätigt auch unsere Rechtsauffassung", so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, die das zweitgrößte bundesweite duale System betreibt. mehrInterseroh-Aufsichtsratsvorsitzender in den Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen Papiersparende Einladungen per E-Mail, eine CO 2-neutrale Anreisemöglichkeit, Speisen und Getränke aus ökologischem Anbau und Blumenschmuck aus der Region – mit der Planung seiner zehnten Jahreskonferenz am 27. September dieses Jahres zeigt sich der Rat für Nachhaltige Entwicklung konsequent in der Umsetzung seiner Empfehlungen. Dr. Eric Schweitzer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Interseroh SE und Mitglied des Vorstands der ALBA AG, ist seit Juli Mitglied des Rates. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich, welche Aufgaben hat der Rat und was sind die Ziele der Bundesregierung? mehrPrivate Entsorger und kommunale Abfallbetriebe im Wettlauf um wertvolle Abfälle Schon lange fragen sich umweltbewusste Verbraucher bei der Abfalltrennung, ob altes Kunststoffspielzeug oder ausrangierte Metalltöpfe in die Gelbe Tonne gehören – oder nicht. Die Antwort lautete bisher: Nein, denn es sind keine Verpackungen. Mit der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist nun eine Wertstofftonne geplant, in der auch Nicht-Verpackungen aus den gleichen Materialien gesammelt werden. Einige Kommunen versuchen daher momentan, das Wertstoffrecycling der privaten Entsorgungswirtschaft vollständig zu entziehen und somit zu rekommunalisieren. Doch dies würde weitreichende Folgen wie mangelnden Wettbewerb, verstärkte Müllverbrennung und höhere Gebühren für die Verbraucher nach sich ziehen. mehrNeue Untersuchungen bewerten PET und Pflichtpfand positiv Bei der Bewertung von PET als Getränkeverpackung dreht sich der Wind. Die Einwegflasche schneidet deutlich besser ab als noch vor wenigen Jahren – vor allem dank technischer Optimierungen der Prozesskette. Außerdem hat das Pflichtpfand dazu geführt, dass sich rund um PET eine gut funktionierende Kreislaufwirtschaft entwickelt hat. Zu diesen Resultaten kommen zwei neue Studien im Auftrag von Umweltbundesamt und der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen. mehrNachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin sieht Deutschland in der Spitzengruppe Ressourcen sind der Schlüssel für hohe Lebensqualität. So gesehen ist Deutschland arm dran. Das Land begegnet seiner Armut an Rohstoffen aber mit einem Trumpf: einer hohen Effizienz. Das schreibt die Schweizer Bank Sarasin in einem Ländervergleich. mehrInterseroh Stahl- und Metallrecycling Das Jahr 2010 ist das Jahr des Tigers – zumindest laut dem chinesischen Tierkreiszeichen. Damit endete das Jahr des Büffels und hoffentlich auch die Wirtschaftskrise. Begonnen hatte alles mit dem Jahr der Ratte, die zu Machthunger und Gewinnsucht neigt und letztendlich auch die Wirtschafts- und Finanzkrise einleitete. Über volatile Preise waren die Auswirkungen auch auf den Rohstoffmärkten deutlich spürbar. mehrKreislaufwirtschaftsgesetz In seiner diese Woche veröffentlichten Stellungnahme zum Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) warnt das Bundeskartellamt vor den zunehmenden Rekommunalisierungsbestrebungen im Bereich der Abfallwirtschaft. mehr2009: Schwierig, aber erfolgreich Der Monat März ist traditionell der Monat der Unternehmensbilanzen – und seit der Wirtschaftskrise oft auch der Monat der langen Gesichter. Nicht bei Interseroh. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2009 den Turnaround geschafft und schließt mit einem Gewinn ab. mehrVon der Flasche zum Pullover Das Recyceln von PET-Flaschen dient nicht mehr nur dem Umweltschutz, sondern zieht nun auch die Modewelt an: So fanden sich Mitte Februar recycelte PET-Flaschen während der Baseler Green Fashion Switzerland auf dem Catwalk wieder. Dort präsentierten Sportbekleidungs- und Outdoorhersteller Snowboardmode, die zu über 50 Prozent aus recyceltem PET besteht. mehrRatgeber des DIHK Am 1. Dezember 2009 trat das neue Batteriegesetz in Kraft. Durch die Umsetzung der EU-Batterierichtlinie 2006/66/EG in nationales Recht ändert sich nicht nur der rechtliche Charakter, sondern auch einige Inhalte. Bis zum 1. März 2010 sind Hersteller und Importeure verpflichtet, sich in ein öffentliches Melderegister beim Umweltbundesamt einzutragen. Das Registrieren ist ein notwendiger Schritt, um neue Batterien in Deutschland in Verkehr bringen zu dürfen. mehrDuale Systeme verständigen sich auf externe Überprüfung der Geschäftspraktiken Die Getrenntsammlung von haushaltsnahen Abfällen stabilisiert sich. Die neun dualen Systeme einigten sich vergangenen Donnerstag auf die Mengenmeldungen für das 1. Quartal und darauf, dass künftig ein unabhängiger "Schiedsrichter" die Einhaltung von Qualitätsstandards bei allen neun Wettbewerbern überprüft. mehrStudie "Klimaschutzpotenziale der Abfallwirtschaft" vorgestellt Das Jahr startet mit guten Nachrichten in Sachen Klimaschutz: Die Verwertung von Siedlungsabfällen und Altholz vermeidet jährlich so viel CO 2 wie 7,7 Millionen PKW ausstoßen, und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Durch eine flächendeckende Wertstofftonne und verbesserte Aufbereitungstechnik könnte die Branche bis 2020 noch klimaschonender werden. Zu diesem Ergebnis kommen Öko-Institut und Ifeu in einer aktuellen Studie im Auftrag von BDE, UBA und Bundesumweltministerium. mehrNeues Batteriegesetz will die Produktverantwortung stärken Ohne Batterien läuft (fast) gar nichts: In Deutschland werden pro Jahr rund 1,5 Milliarden Gerätebatterien und Akkus in Verkehr gebracht. Zählt man Industrie- und Fahrzeugbatterien dazu, füllt die jährlich verkaufte Menge über 20.000 18-Tonner-Lkw - aneinandergereiht eine Lkw-Schlange von 250 Kilometern. mehrREWE spart 80.000 Tonnen CO2 ein Der so genannte Carbon Footprint (CO 2-Fußabdruck) gewinnt für Firmen weltweit immer mehr an Bedeutung. Denn er sagt aus, wie viel Kohlendioxid von dem jeweiligen Unternehmen in die Atmosphäre ausgestoßen wird. In Zeiten zunehmendem Umweltbewusstseins und globalen Klimawandels ist es daher ein immer größeres Anliegen, diesen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Für Interseroh als führender Umweltdienstleister und Rohstoffhändler ein Grund, die Mengen des eingesparten Kohlendioxids in Zahlen zu fassen. So erhielt Interseroh Kunde REWE Group - einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne Europas - Ende November von Interseroh-Vorstand Roland Stroese ein Zertifikat überreicht, das die CO 2-Einsparungen durch das Recycling von Verkaufsverpackungen der REWE-Eigenmarken mit dem Dualen System Interseroh eindrucksvoll belegt. mehrWirtschaftsverbände stellen Studie zur Unterlizenzierung vor Auch 2009 landen über 35 Prozent Leichtverpackungen ohne Lizenzierung auf dem deutschen Markt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Geschätzter Schaden: rund 500 Millionen Euro. Die 5. Novelle der Verpackungsverordnung habe das Problem der Unterlizenzierung zwar gemildert, aber nicht beseitigt. Die Autoren fordern strengeren Vollzug, schärfere Kontrollen und von der Branche erarbeitete Standards, an die sich alle Beteiligten halten. mehr
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